die Angst geht um oder ein dummes Volk regiert sich gut

Den ewigen Warum-Fragen stellt sich heute Sammy in seinem Beitrag:Warum Onlineüberwachung kommen muss – so man denn Politiker ist..

Die Mächtigen wollen ihre Macht erhalten. Sozialer Unfriede wird kommen und die Angst geht um. So ist wohl die Kurzbotschaft seines Artikels zu verstehen.

Macht ohne Kontrolle – ohne die Möglichkeit diese Kontrolle auch zu executieren – ist sinnlos.

Fast 14 Jahre nach der Privatisierung des Internets schlägt seine militärische Vergangenheit endgültig wieder zu. Die Freiheit der Information darf man nur Auserwählten gewähren, denn Information bedeutet Wissen aneignen.

Ein Volk von Wissenden regiert sich aber nicht gut. Die Fragen nach, die stellen infrage.

Darüber hinaus ist wieder einmal erkennbar, dass Österreich offenbar vor Journalisten Angst hat, sonst müßten die Gesetzgeber diese nicht mit derart restrektiven Maßnahmen an der Ausübung ihres Berufes hindern.<cite>Mediengesetz Österreich

So schrieb ich vor gut 2 Jahren.

Diese Angst breitet sich aus wie eine Sturmflut nach einem Hurrican.

Manchmal glaube ich, dass Politiker über die Ergebnisse der Pisastudie richtig erfreut sind. Je weniger unsere Kinder lernen, desto besser regierbar sind sie zukünftig.

Daher wird sich am Bildungssystem so schnell nicht wirklich was verbessern. Es wäre zu gefährlich.

Hilflos ist aber niemand. Wissen aneignen kann sich jeder. Möglichkeiten des Wehrens wird es auch geben.

Widerstand in der Geschichte:

http://www.archiv-aktiv.de/ und www.ikm-hamburg.de.

Veröffentlicht von

monika

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Ein Gedanke zu „die Angst geht um oder ein dummes Volk regiert sich gut“

  1. Jaja, Orwells 1984 erschien vielen zu Anfang als zwar erschreckend aber utopisch. Inzwischen ist fast alles darin vorkommende umgesetzt, wobei längst nicht jede Form der Überwachung publik wird. Seien es Handys, durch die sich deren Besitzer metergenau orten lassen oder die berühmte Trojanersoftware, mit der der BND heimlich die Rechner von Privatpersonen ausspionieren will und der noch lange nicht vom Tisch ist. Demnächst kommt dann die elektronische Gesundheitskarte und ein Reisepass mit biometrischen Daten. In zehn jahren werden uns unsere Kinder erstaunt anschauen, wenn wir ihnen erzählen, dass wir früher keinen RFID-Chip unter der Haut hatten und unser Standort nicht permanent an diverse Kontrollorgane gemeldet wurde.

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